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Frauen in der Planung

Mit dem Beschluss der Mitgliederversammmlung am 5. November 2010 hat sich die Fachgruppe Frauen in der Planung aufgelöst.

Die nachfolgende Seite gibt den Stand von 2010 wieder und wird nicht fortgeschrieben.


Selbstverständnis

Frauen in der Planung ist eine streitbare Gruppe mit ca. 300 Mitgliedern in verschiedenen Altersstufen, unterschiedlichen Berufs- und Arbeitsfeldern der baulich/räumlichen Planung, Studiengängen und beruflichen Positionen. Durch ein breites Fachwissen und Know-how vermittelt sie, wie und wo Frauen als professionelle Planerinnen in der Stadt-, Regional- und Landesplanung, der Architektur sowie der Verkehrs- und Landschaftsplanung tätig sind.

Die Gruppe bildet ein Diskussionsforum, in dem aktuelle Aspekte der Planung thematisiert werden und Interessen von Frauen in Konzepten, Planungen und Verfahren bis in die Realisierung berücksichtigt werden.


Arbeit

In Kooperation mit anderen Verbänden – z.B. der feministischen Organisation für Planerinnen und Architektinnen (FOPA), der Fachgruppe »Frauen und Planung« im Informationskreis für Raumplanung e.V. (IfR e.V.) – wurden Exkursionen (z.B. öffentlicher Raum und neue Konzepte der BürgerInnen-Beteiligung in der Schweiz) und Veranstaltungen durchgeführt sowie Statements, (u.a. zu den Nahverkehrsgesetzen oder der Planungsrechtsnovelle), erarbeitet. Zur Habitat II-Konferenz Istanbul wurde ein Runder Tisch der Planerinnen durchgeführt. Gemeinsam mit der FOPA Hamburg führte der auf der Konferenz geknüpfte Kontakt zur Habitat International Coalision Women and Shelter Networrk (HIC WAS) zu einem internationalen Empfang auf der Weltstädtebaukonferenz URBAN 21 in Berlin. Der Runde Tisch zur 3. Europäischen Planerbiennale und zur URBAN 21 entwarf feministische Strategien für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung.

Über ein Netzwerk, das mittlerweile eine große Anzahl an nationalen und internationalen Adressen enthält, können Expertinnen direkt angesprochen bzw. vermittelt sowie Informationen und gemeinsame Aktionen ausgetauscht werden.

In der Verbandszeitschrift PLANERIN wurden bislang zwei Schwerpunkthefte zu den Themen »Frauen in der Planung« und »Vom Spagat der Gendersensitiven Planung« gestaltet. Auch weiterhin sollen regelmäßig Beiträge der Gruppe veröffentlicht werden. Anregungen und Themenvorschläge sind stets willkommen.


Gender Mainstreaming

Resultat der Tagung "Gender mainstreaming in der Planung" am 26./ 27.4.2002 ist das Positionspapier (s.u.) Frauen in der Planung der SRL e.V. und den Frauen der FG Frauen und Planung im IfR e.V.

Der Vorstand der SRL unterstützt grundsätzlich das Positionspapier zu Gender Mainstreaming in der Planung. Geplant ist zum Thema Gender Mainstreaming in der Planung eine Halbjahres- bzw. Jahrestagung der SRL im Jahr 2004.

Gender Mainstreaming in der Planung
Positionspapier als gemeinsame Erklärung der FG Frauen der SRL e. V. und der AK Frauen und Planung im IfR e. V.
(PDF-Dokument, ca. 28,4 KByte)