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Call for Papers

27. internationale Konferenz zu Stadtplanung und Regionalentwicklung in der Informationsgesellschaft

Mobilitäts-Knotenpunkte sind bei weitem nicht auf ihre Funktion als Verkehrsdrehscheibe beschränkt. Sie sind multifunktional und vielseitig nutzbare Orte der Begegnung. An Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, werden Informationen und Wissen ausgetauscht und neue Ideen entwickelt. Seit die Menschheit sesshaft geworden ist, haben sich solche Knotenpunkte gebildet, an denen es zum Austausch von Personen, Gütern, aber auch Ideen und Wissen kommt. Mit dem Aufkommen der Städte hat sich dieser Prozess verstärkt und heute, wo nahezu 60 % der Weltbevölkerung in Städten leben, ist der Umgang mit dieser Zentrenfunktion wichtiger denn je.

Immer wieder entstehen neue Herausforderungen, die uns damit beschäftigen, die Funktionen solcher Hubs zu erhalten und weiterzuentwickeln:

  • Die gesellschaftliche Transformation und die Änderung der Bevölkerungs- und Alterungsstruktur erfordert Anpassungen sowohl der städtischen Strukturen als auch der ländlichen Räume.
  • Die Klimakrise erlaubt es uns schlicht nicht mehr, so wie bisher weiterzumachen. Ökologischer Fußabdruck, Energieausweis und Klima-Governance sind keine bloßen Schlagworte, sondern wichtige Handlungsfelder zur Steuerung künftiger Entwicklungen.
  • Der immer einfacher werdende Zugang zu Mobilitätsformen aller Art zu Land, zu Wasser, und in der Luft verändert nicht nur unsere Siedlungs- und Gesellschaftsstruktur. Errichtung und Betrieb von Mobilitätsinfrastruktur sind oft ressourcenintensiv.
  • Über all dem schwebt die Sphäre der Digitalisierung. Vieles ist schon möglich, ohne sich dafür physisch bewegen zu müssen – es bewegen sich stattdessen Daten, Informationen und Wissen.
  • Die Pandemie hat in den letzten Jahren gezeigt, wie rasch unsere Strukturen auch ohne „herkömmliche“ Naturkatastrophen bis in die Grundfesten erschüttert werden können. Die vielfältigen Reaktionen und der bis heute andauernde Kampf um die Rückkehr zur Normalität haben teils bemerkenswerte Ergebnisse hervorgerufen.

Die REAL CORP 2022 beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen den innovativen Errungenschaften der Gesellschaft und den ihnen gegenüberstehenden Anforderungen unserer Umwelt, Städte und Siedlungen. Um eine akzeptable nachhaltige Entwicklung zu erreichen, müssen Raumplanung und verwandte Disziplinen die aktuellen Tendenzen behutsam aufgreifen und mit entsprechenden Steuerungsmechanismen beeinflussen, um die Lebensqualität zu erhalten und zu verbessern, aber auch die Belange unseres Ökosystems entscheidend zu berücksichtigen. Wir laden daher zu Beiträgen aus allen am Thema Stadtentwicklung beteiligten Fachbereichen ein, um die Herausforderungen für die Zukunft der urbanen Räume gesamtheitlich zu analysieren. Neben wissenschaftsbasierten Beiträgen begrüßen wir auch praxisbezogene Berichte über kurzfristige Maßnahmen und/oder langfristige Strategien zur Stadt- und Regionalentwicklung.

Hauptthemen der REAL CORP 2022 sind:

  1. Nachhaltige Mobilität – wie lassen sich Verkehr und Umwelt unter ein Dach bringen?
  2. Klimawandel und Klimaschutz – wieviele Minuten vor 12 ist es, wie müssen wir unseren Umgang mit dem Ökosystem ändern?
  3. Naturkatastrophen und extreme Wetterereignisse: Welche Auswirkungen hat unser Handeln auf die Natur? Wie können wir darauf reagieren?
  4. Ökosystem und Ressourcen: Energie, sauberes Wasser, fruchtbarer Boden und reine Luft sind begrenzt – wie gehen wir sparsam und effizient damit um?
  5. Urban Farming – an Hausfassaden, im Untergrund, in aufgelassenen Betriebsgebieten, am Balkon?
  6. Gesellschaftlicher Wandel und Änderung der Bevölkerungsstruktur: In unterschiedlichen Kontinenten sind stark differierende Ausgangspositionen vorhanden, dementsprechend sind auch die Prozesse des Wandels stark heterogen. Was kann man hier voneinander lernen?
  7. Räumliche Transformation in Stadt und Land – welche Strukturen sind vom Wandel betroffen, welche Auswirkungen hat das auf andere Bereiche?
  8. „Long Covid“ anders gedacht – welche langfristigen Auswirkungen der Pandemie werden uns in Zukunft begleiten?
  9. Digitalisierung bringt neue Arbeits-, Lebens- und Wohnformen? Bis zu welchem Grad ist das nützlich, welche Vor- und Nachteile entstehen dadurch?
  10. Soziale Innovation – mit welchen Maßnahmen, Ideen und Modellen kann gesellschaftlichen Herausforderungen begegnet werden? Inwieweit sind soziale und technische Innovation voneinander abhängig bzw. miteinander verschmolzen?
  11. Technische Innovation: Welche Auswirkungen hat der rasante Fortschritt der (insbesondere digitalen) Technik auf die künftige Entwicklung unserer Städte? Wie smart muss eine City sein?
  12. Immobilien der Zukunft: Welchen Anforderungen müssen Bauten und Siedlungen künftig genügen? Barrierefreiheit, Niedrig- oder Nullenergie, Ressourcenschonung, Nach- oder Wiedernutzung, Nutzungsmischung, Inklusion – was ist umsetzbar, wo sind Kompromisse nötig?

Bei all diesen Themen geht es auf der REAL CORP 2022 insbesondere um:

  • die Rolle der Stadtplanung und verwandter Disziplinen,
  • Digitalisierung und technologische Innovation,
  • kurzfristige Maßnahmen und langfristige Perspektiven.

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Einsendeschluss: 06. Juni 2022

 

Der DGD-Arbeitskreis „Städte und Regionen“ plant gemeinsam mit dem DGD-Arbeitskreis „Mortalität, Morbidität und Alterung“ die Durchführung einer Session im Rahmen der Statistischen Woche 2022.

Folgende Themen/Fragen können dabei im Fokus der Analyse/des Vortrags stehen:

  • Welche aktuellen Strukturveränderungen und Trends der wesentlichen Einflussfaktoren der regionalen Bevölkerungsentwicklung (Mortalität, Fertilität, Migration, Altersstruktur) bzw. der demografischen Entwicklung in den Regionen Deutschlands insgesamt sind für die Sicherung der Daseinsvorsorge und Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse von Bedeutung?
  • Welche konkreten Handlungserfordernisse - abgeleitet aus empirischen Untersuchungen - ergeben sich für die Regionen/Kommunen aus den aktuellen oder absehbaren Schrumpfungs-, Wachstums- und/oder Alterungsprozessen der Bevölkerung?
  • Wie stellt sich die Regionalplanung langfristig auf die absehbaren Wachstums- oder Schrumpfungsprozesse ein?

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Stadt:Leben A7 - Call für Project

Diese Architekturwoche hat zum Ziel uns die Vielfalt und das Potenzial des öffentlichen Raums wieder bewußt zu machen, ihm Raum zu geben, um uns dort zu begegnen, uns auszutauschen, uns füreinander und miteinander Zeit zu nehmen.

Wie in früheren Architekturwochen wird es auch diesmal einen zentralen Veranstaltungsort geben, mitten in München, am Isartor bietet die A7 eine Woche lang eine Bühne für Veranstaltungen, Vorträge und Foren rund um die Innenstadt Münchens. Flankiert werden soll diese von Ihren/Euren Interventionen, die für eine Woche zu besonderen Orten im öffentlichen Raum werden. Wie Satelliten verteilen sich diese über die Stadt und in die Region und machen sichtbar, was wir so lange vermisst haben. Stadt:Leben!

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Einreichungsfrist: 11.4.2022

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